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Kleines Lexikon des Large-Format-Printing

 

 

AIRBRUSH-SYSTEM:

Sprüht die Druckfarben wie mit einer Sprühpistole auf das Medium. Dies ergibt einzigartige Effekte, da keine harten Konturen, sondern stets typische Verläufe entstehen.

Airbrush-Systeme werden überwiegend für den Druck von Grossflächen eingesetzt.

 

 

BACKLIT FILM/BACKLIGHT-FILM:

Transparentes Material für die Produktion von hinterleuchteten Displays.

Wie auch der Name verrät, eignet sich dieses Material für Lichteinwirkung von hinten, also wie in der Montage in einem hinterleuchteten Schaukasten oder einem Citylight-Display.

Im Gegensatz zum Clearfilm ist beim Backlit Film die Farbaufnahmeschicht milchig weiss, die Trägerschicht jedoch ebenfalls glasklar.

Backlit Film wird spiegelverkehrt bedruckt und so montiert, dass der hochtransparente Schichtträger zum Betrachter zeigt, die bedruckte Seite weist zur Lichtquelle.

 

 

BETRACHTUNGSABSTAND:

Entfernung zwischen Betrachter und Objekt, in diesem Fall einem Grossbilddruck.

Der Betrachtungsabstand ist entscheidend für die Wahl der Druckauflösung, da unsere Augen mit zunehmender Entfernung die Details eines Drucks nicht mehr unterscheiden können. Demzufolge kann mit wachsendem Betrachtungsabstand auch die Ausgabeauflösung reduziert werden.

Bei Betrachtung im Nahbereich (60 bis 80 cm Abstand) ist Fotoqualität oder mind. 600 x 600 dpi Auflösung erforderlich. Im Kontaktbereich (80 bis 200 cm) empfiehlt sich ebenfalls die Ausgabe mit 300 dpi. Ab einem Betrachtungsabstand von mehr als fünf Metern können niedrigere Auflösungen gewählt werden, z. B. 25 dpi.

 

 

CANVAS:

Englisch für Leinwand - ein Material, das für künstlerische Zwecke beinahe unbegrenzte Möglichkeiten eröffnet: Gemäldeproduktionen, Bühnenbilder, historische Photos, etc.

 

 

CLEARFILM:

Folie aus glasklarem Schichtträger, die Farbaufnahmeschicht ist ebenfalls transparent.

Clearfilm wird vorwiegend für die Montage in Leuchtkästen mit integrierter Mattscheibe verwendet. Das Gegenstück dazu ist Backlit-Film.

 

 

CLINGFILM:

Mit Spezialklebstoff präparierter Film, der auf Fensterscheiben und allen glatten Oberflächen wunderbar haftet, jedoch jederzeit wieder abgezogen werden kann, ohne dass Klebstoffreste auf der Fläche zurückbleiben.Clingfilm wird in weiss opak und in transparent angeboten.

 

 

COLOR MANAGMENT SYSTEM (CMS):

System zur Sicherung einer durchgängig einheitlichen Farbwiedergabe in der Produktionskette.

Das beginnt bei der per Scanner erfassten Vorlage, geht über die Monitor-Kalibrierung bis hin zum Drucker. Mit den zum CMS gehörenden ICC-Farbprofilen werden die Wiedergabefähigkeiten der Einzelgeräte aufeinander abgestimmt.

 

 

CONTINUOUS-INK-JET-VERFAHREN:

Der kontinuierliche Tintenfluss ist das Erfolgsgeheimnis des Continuous-Ink-Jet-Verfahrens.

Die Düsen sprühen permanent Tinte, die durch ein elektrostatisches Feld entweder abgelenkt oder auf das Zielmedium durchgelassen wird.

Grosser Vorteil dieses Verfahrens ist es, lösungsmittelhaltige Tinten verarbeiten zu können, die beim thermischen Tintenstrahldruck die Köpfe verkleben würden.

Der thermische Tintenstrahldruck wird im Gegensatz zur Continuous-Ink-Jet-Technik als Drop on demand-Verfahren bezeichnet, da nur dann ein Tropfen die Patrone verlässt, wenn tatsächlich ein Rasterpunkt geschrieben werden soll.

 

 

3D-KOPF:

Spezieller Druckkopf an neuesten Airbrush-Systemen, mit denen man auch in der Z-Achse, also in der Tiefe, agieren kann.

Airbrush-Systeme mit 3D-Kopf werden bzw. im Kfz-Lackierhandwerk eingesetzt, um ganze Karosserien im Airbrush-Verfahren zu spritzen.

 

 

DPI:

Dots per inch. Anzahl der Punkte je Inch (=2,54 cm). Nicht zu verwechseln mit der Angabe ppi (pixel per inch).

Bezogen auf die Bildausgabe besagt die Angabe 300 dpi: ein Inkjetdrucker schreibt so winzige Bildpunkte auf das Medium, dass auf einer Strecke von 2,54 cm ingesamt 300 dieser Bildpunkte aufgetragen werden.

Beim Rasterdruck dagegen wird ein einziger Bildpunkt (Pixel) möglicherweise mit 64 Bildpunkten beschrieben.

Bsp.: Um einen roten Pixel aufs Papier zu bringen, schreibt der Drucker 16 rote und 16 gelbe Rasterpunkte aufs Papier. Ein RGB-Laserbelichter, der mit 300 dpi arbeitet, schreibt den Bildpunkt exakt in der Farbe Rot, da der RGB-Laserstrahl jede der 16,7 Millionen Farben exakt mischt und nicht auf die Simulation mit Rasterpunkten in den Druckfarben angewiesen ist.

 

 

ELEKTROSTATDRUCKER:

Drucker, der nicht mit Tinten, sondern mit Toner arbeitet und hervorragende Vorlagen für den Transferdruck liefert.

Das zu bedruckende Papier ist mit einer Schicht dielektrischen präpariert, die elektrische Ladung speichert.

Im Elektrostatdrucker wird dieses Papier an Elektroden vorbei geführt, die von der Treiber-Software angesteuert werden. Ueberall dort, wo ein Stromimpuls auf dem Spezialpapier gesetzt wurde, bleibt bei dem anschliessenden Weg des Blattes durch die Tonerwanne der Toner auf dem Papier haften.

Elektrostatdrucker sind in der Anschaffung wesentlich teurer als Inkjet-Systeme. Ein grosser Vorteil von Elektrostatdruckern besteht in der Möglichkeit, durch Nass- oder Heisstransfer den Toner vom Papier auch auf Polyestergewebe oder Vinylfolie zu übertragen.

 

 

FARBAUFNAHMESCHICHT:

Funktionsschicht, die dafür sorgt, dass die Tinte vom Druckkopf kommend beim Auftreffen in die Beschichtung einsinkt und das Transportmittel (Wasser oder Lösungsmittel) möglichst schnell verdunstet, um ein konturenscharfes Austrocknen der Tinte zu ermöglichen.

Für die Empfangsschicht werden teilweise mineralische Beschichtungen aus Silikat verwendet.

 

 

FARBRAUM:

Modell für die Farbdarstellung und -definition.

Im RGB-Farbraum werden für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau je 255 Farbnuancen unterschieden; das ergibt insgesamt 16,7 Mio. verschiedene Farben. Wandelt man für den Druck eine Datei in den CMYK-Farbraum um, dann reduziert sich die Anzahl der druckbaren Farben drastisch auf ca. 700'000.

Der Weg von RGB in CMYK ist eine Einbahnstrasse. Eine Rückwandlung funktioniert zwar theoretisch, praktisch können jedoch Farben, die einmal entfernt wurden, nicht erneut berechnet und wieder druckbar gemacht werden.

Für das Produktionsarchiv empfiehlt sich deshalb eine Sicherungskopie als RGB-File anzulegen, bevor die Farben in CMYK umgewandelt werden.

 

 

FARBSEPARATION:

Abgeleitet aus der Sprache der Reprographen, die ein Bild in einzelne Farbauszüge separierten.

Bei der heute praktizierten Ganzseitenausgabe in der Druckvorstufe bezeichnet die Farbseparation die Umwandlung von RGB-Dateien in den für den Druck erforderlichen CMYK-Farbraum.

CMYK-Daten sind für den Druck aufbereitet; für eine Ausgabe über RGB-Laserbelichter werden höchstmögliche Qualitäten nur über RGB-Daten erzielt.

 

 

FARBSTOFF:

Siehe Tinten

 

 

HYBRID-PLOTTER:

Kombiniert man das Leistungssprektrum eines Schneideplotters mit den Fähigkeiten eines Inkjet-, Printers von Encad, dann ensteht ein SignJet Pro, der als Hybrid-Plotter sowohl Folien schneiden als auch farbig drucken kann.

 

 

ICC-FARBPROFIL:

Nach den Kriterien des International Color Consortium (ICC) festgelegtes Farbprofil, das für jedes Glied in der Produktionskette vorhanden sein sollte, um ein funktionsfähiges Farbmanagement zu gewährleisten.

ICC-Profile sind dann erforderlich, wenn es um Farbverbindlichkeit geht.

Hochwertige Systemlösungen sind meist mit einem entsprechenden Color Management System (CMS) ausgestattet, damit die Anwender die Farbvorgaben der Auftraggeber auch tatsächlich erzielen können.

 

IRIS-PROOF:

Digitaler Proof, der auf den von Scitex entwickelten Iris-Druckern ausgegeben wurde.

Da Iris-Drucker Auflagenpapiere mit ihren Eigenschaften simulieren können, haben sie in der Druckvorstufe die Aufgaben aufwendiger Proofsysteme übernommen.

 

 

KALIBRIEREN:

Beim Tintenstrahldrucker die Feinjustierung der Tintenpatronen mittels eines Testprogramms, das eine parallele Ausrichtung der Druckköpfe vornimmt.

Erforderlich nach jedem Auswechseln der Tintenpatronen.

 

  

KASCHIEREN:

Vorgang, bei dem ein Druck, ein Foto oder eine Grafik mit einem Trägermaterial verbunden wird.

Dazu wird zweiseitig klebende Folie auf das Trägermaterial (Spanplatten, Verbundwerkstoff oder auch Leichtmetallplatten) aufgezogen und dann das Bild aufmontiert.

 

 

LAMINIEREN:

Überziehen der Bildoberfläche mit einer Folie, um sie gegen schädliche UV-Strahlung, mechanische Beschädigung und Verschmutzung zu schützen.

Laminierfolien gibt es in verschiedenen Ausführungen: matt, glänzend (zur Steigerung der Brillanz), für Heiss- und Kaltlaminierung.

 

 

PANELIEREN:

In Bahnen anlegen. Aehnlich wie Tapeten werden Grossformatdrucke oft in mehreren Bahnen ausgegeben und erst dann zu einem Gesamtmotiv montiert.

Hochwertige RIP-Software ermöglicht eine zuverlässige Abstimmung für dieses Vorgehen.

 

 

PAPIERGEWICHT:

Masseinheit in Gramm pro Quadratmeter (g/qm) für Papiere, auch für solche, die im Large-Format-Printing eingesetzt werden.

Standard-Grammaturen sind unter anderem 110 g/qm, photographische Papiere wiegen 150 bis 180 g/qm, besonders aufwendige Papiere bringen bis zu 240 g/qm auf die Waage.

 

 

PHOTOGRAPHISCHE PAPIERE:

Im Unterschied zu Photopapieren sind photographische Papiere für den Inkjetdruck zwar nicht lichtempfindlich, ihre absolut plane, je nach Materialtyp hochglänzende Oberfläche vermittelt jedoch den Eindruck eines Photos.

Die Trägerschicht besteht meist aus PE, dem gleichen Material, auf das auch die lichtempfindlichen Schichten der Photopapiere aufgegossen werden.

Flächengewicht: 150 bis 240 g/qm.

 

 

PHOTOPAPIERE:

Achtung, Packungen nur im Dunkelkammerlicht öffnen.

Photopapiere für Belichtung mit RGB-Laserbelichtern (Lambda von Durst, Lightjet 5000 von Cymbolic Sciences oder Sphera PW52 von Gretag) gibt es von allen grosssen Anbietern.

In Langzeitstabilität und Leuchtkraft der Farben sind die Aufsichts- und Durchsichtsmaterialien Ilfochrome Classic und Ilfocolor unübertroffen. Dies gilt allerdings auch für den Preis.

 

 

PIEZODRUCKER:

Während beim thermischen Tintenstrahldruck Hitze die Tinte aus der Düse aufs Papier presst, erzeugt im Piezodrucker ein Piezoelement durch Ausdehnung den Druck, der die Tinte auf das Medium schleudert.

Der wesentliche Unterschied zum thermischen Prinzip liegt darin, dass die Tinte im Piezokopf keiner Hitzebelastung ausgesetzt wird. Das erklärt auch, weshalb Piezodrucker meist bestens mit Pigmenttinten arbeiten können, während die Düsen der thermischen Tintenstrahldrucker oft Probleme mit den Pigmenten haben.

Generell sind Piezodruckköpfe wesentlich haltbarer als thermische.

 

 

PIGMENTTINTE:

Während Dye-Based-Inks aus Wasser und winzigen, mikroskopisch kleinen Farbstoff-Elementen bestehen, sind in pigmentierter Tinte die Pigmente als regelrechte Farbkörner nachweisbar.

Diese unterschiedliche Zusammensetzung hat auf die Verarbeitung grosse Auswirkung, und mit dem klassischen thermischen Bubble-Jet lässt sich Pigmenttinte nicht verarbeiten.

 

 

PUNKTZUWACHS:

Phänomen, dass sich Rasterpunkte egal ob Druckfarbe oder Tinte, beim Auftreffen auf Papier oder einem anderen Medium um einige Prozent vergrössern.

Da dies abhängig vom Medium ist, gibt es keine pauschalen Werte, mit welchem Punktzuwachs gerechnet werden muss.

 

 

RGB-LASERBELICHTUNG:

Verfahren, das bisher drei Firmen in LFP-Produkten einsetzen; Durst Fototechnik (Brixen) im Lambda 130, Cymbolic Science im Lightjet 5000, Gretag im Sphera PW52.

Das Verfahren beruht auf der Möglichkeit, mittels RGB-Laser jeden Farbton des RGB-Farbraumes zu modulieren und ein einzelnen Bildpunkt farbgenau in der gewünschten Farbe zu schreiben.

Im Unterschied zu den CMYK-basierten Druckverfahren bietet die RGB-Laserbelichtung den Vorteil, dass der RGB-Farbraum eine wesentlich umfangreichere Farbdarstellung ermöglicht als der rasterbasierte Druck mit vier Prozessfarben.

Die bekannten RGB-Laserbelichter arbeiten mit einer Auflösung von 300 dpi - das ist theoretisch vergleichbar mit einer Auflösung von ca. 4000 dpi bei rasterbasierten Verfahren.

Nach der Belichtung wird das Fotopapier oder Displayfilm mit der fotografischen Prozesschemie (RA-4-Prozess) entwickelt.

 

 

RIP (RASTER IMAGE PROZESSOR):

Der Raster Image Prozessor übersetzt die Werte einer Datei in die für den Drucker verständliche Sprache und steuert so die Produktion jedes einzelnen Rasterpunktes.

Während Schrift als Vektorobjekt in Länge, Radius und Füllung sehr schnell beschrieben, wird, muss bei Bilddaten jedes Pixel in Dutzende von Einzelpunkten umgerechnet und als Befehl an den Drucker geschickt werden.

RIP ist also eine spezielle Software, die auf einem leistungsfähigen Rechner installiert als Software-RIP bezeichnet wird. Für bestimmte Aufgaben gibt es auch Hardware-RIPs, das sind Rechner, auf denen vorwiegend die RIP-Software läuft und die den Software-RIPs in der Geschwindigkeit überlegen sind, da sie für den speziellen Einsatz optimiert sind.

 

 

STEAMING:

(abgeleitet aus dem englischen steam = Dampf) Fixierprozess, bei dem die Farben bedruckter Textilien durch eine Hitzebehandlung unter Dampf haltbar und UV-beständig gemacht werden.

Danach ist noch ein zusätzlicher Waschgang (max. 40°) notwendig. Dabei werden nicht gebundene Restfarbstoffe ausgewaschen, die sich andernfalls verändern könnten.

 

 

TEXTILTINTE:

Exakt auf den Anwendungsbereich abgestimmte Tinte, die erst nach Reaktion mit der Stoffappretur und speziellen Fixierverfahren ihre Fähigkeiten entfaltet.

So wirken Textildrucke meist flau und stumpf, erst durch den Fixierprozess stellt sich die gewünschte Brilanz ein.

Für lange Haltbarkeit empfiehlt sich ein schonender Waschgang bis 40°, der vorhandene Restfarbstoffe entfernt. Erst danach ist Textiltinte wasch- und UV-beständig.

 

 

TINTEN:

  DYE-BASED INK:

Tinte, die aus Wasser und Farbstoffpulver besteht.

Das erklärt auch, weshalb bei hoher Luftfeuchte InkJet-Drucke besonders langsam trocknen.

Für qualitativ hochwertigen Druck sind Tinten erforderlich, die einen grossen Farbraum darstellen können. Derartige Tinten gibt es nur von Markenanbietern, sie sind entsprechend teuer. Kein Wunder, denn für die Herstellung gelten Bedingungen wie in der Chip-Produktion: gearbeitet wird in staubfreien Reinsträumen, Grundstoff ist destilliertes Wasser. Mehrere Filterungen minimieren die Gefahr einer Verunreinigung und damit einer Düsenverstopfung. Auch Bakterien dürfen in Tinten nicht naschen: da sie die Farbe zerstören würden, presst man hochwertige Tinte vor dem Abfüllen sogar durch Bakterienfilter. Geringe UV-Stabilität und fehlende Wasserfestigkeit beschränkten klassische Tinte bisher auf Innenraum-Anwendungen. Erst durch zusätzliche Schutzmassnahmen wie Laminieren erhält ein mit Dye-based-Inks erstellter Ausdruck die nötige Widerstandsfähigkeit für einen mittelfristigen Einsatz in Sonne, Wind und Regen.

Neue Entwicklungen heben diese Einschränkungen allmählich auf.

 

  FESTSTOFFTINTE:

Im Grossformat spielt Feststofftinte, in der die Farbstoffe in Wachs statt in Wasser gebunden sind, keine grosse Rolle.

Die Feststofftinte wird thermisch Farbpunkt für Farbpunkt auf das Druckmedium aufgeschmolzen. Für die Weiterverarbeitung, bzw. mit einem Heisslaminator, wird das ziemlich heikel und erweist sich als gravierender Nachteil, da die Farbe in das Druckmedium einschmilzt.

 

  LÖSUNGSMITTELHALTIGE TINTE:

Statt in Wasser wird das Farbstoffpulver in Lösungmittel eingerührt.

Durch das veränderte Fliessverhalten der Tinten dringt lösungmittelhaltige Tinte in viele Oberflächen wesentlich intensiver ein und trocknet sehr schnell.

Aus diesem Grund sind lösungsmittelhaltige Tinten nicht stärker verbreitet, denn um das Eintrocknen der Düsen zu vermeiden, kommt das Continuous-Jet-Verfahren zur Anwendung. Dabei fliesst Tinte kontinuierlich durch die Düsen und wird nicht nur bei Bedarf auf das Druckmedium geleitet.

Lösungmittelhaltige Tinten sind besonders langzeitstabil und daher für Aussenanwendungen gut geeignet.

 

 

TRANSFERDRUCK:

Verfahren, bei dem ein Trägerpapier zunächst mit einem Elektrostat- oder Inkjetdrucker seitenverkehrt bedruckt wird.

Im nächsten Schritt durchläuft diese bedruckte Papier zusammen mit dem endgültigen Medium, bzw. einer wetterfesten Folie, einen Heisslaminator. Durch die Hitze löst sich der Toner vom Papier und verschmilzt dauerhaft mit dem Medium.

Speziell für Aussenanwendungen geeignet, da wasserfest und UV-resistent.

Statt auf Folie lässt sich der Toner auch auf Polyestergewebe übertragen, auch in diesem Fall wird eine hohe UV-Resistenz erzielt.

 

 

TROCKENZEIT:

Berührtrocken heisst noch lange nicht weiterverarbeitbar.

Besonders wenn Ausdrucke laminiert werden sollen, sind zusätzliche Trockenstunden erforderlich, um Feuchtigkeitsnester unter der Folie zu vermeiden.

 

 

WASSERFESTES PAPIER:

Material, das wie eine Tapete verklebt und per Dampfstrahler wieder abgelöst werden kann.

Doch auch Tapeten sind nicht dauerhaft wasserfest, ebensowenig das wasserfeste Papier. Es verträgt zwar Nässe, aber keine Dauerbelastung.